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Verwirrung: FlexStrom Classic mit monatlicher Zahlweise



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Verwirrung: FlexStrom Classic mit monatlicher Zahlweise

Beitragvon Kermit » 04.11.2011, 14:20

Hallo,
ich möchte eventuell zu FlexStrom wechseln. Mich interessiert der Trarif FlexStrom Classic mit monatlicher Zahlweise. Nur eines verwirrt mich:
Wenn ich bei Verivox einen anderen Vorjahresverbrauch angebe, dann ändert sich der Verbrauchspreis bei der Tarifangabe? Wie kann das sein? Bei dem Tarif kaufe ich doch keine festen Pakete? Oder ist der Tarif irgendwie gestaffelt, dass umso mehr man verbraucht, desto geringer wird der kwh-Preis?
Kermit
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Re: Verwirrung: FlexStrom Classic mit monatlicher Zahlweise

Beitragvon Energiebündel » 04.11.2011, 23:07

Hi Kermit,

das hast du genau richtig erkannt. Viele Stormanbieter staffeln den Preis pro Kilowattstunde gemessen am Jahresverbrauch. Diese Abrechnungsmodalität wurde schon seit langem kritisiert, insbesondere von den Verbraucherberatungen nd den Umweltschutzorganisationen. Wer mehr verbraucht, zahlt weniger pro Kilowattstunde, aber trotzdem zahlt er aufgrund seines hohen Verbrauchs schon mehr. Unter Umständen können sich Leute durch diese Form der Tarifgestaltung bewogen fühlen, beosnders viel Strom zu verbrauchen. Tatsächlich aber wird überall darauf hingewiesen, dass wir weniger Strom verbrauchen sollten. Umweltschädliches Verhälten wird ja auf diese Weise sogar noch gefördert. Aber du solltest dir vor einem Wechsel zu Flexstrom mal die Beiträge hier im Forum durchesen. Dort findest du eine Menge Erfahrungsberichte, die einem eher von diesem Stromanbieter abraten.

Gruß

Energiebündel
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Re: Verwirrung: FlexStrom Classic mit monatlicher Zahlweise

Beitragvon Kermit » 05.11.2011, 09:33

Hallo Energiebündel,
danke für Deine schnelle Antwort. Ich finde es nur traurig, dass man bei Verivox nichts von dieser Staffelung bei diesem Tarif lesen kann! Gebe ich 2800 kwh als Vorjahresverbrauch ein, so sind es 21,33 Cent, gebe ich 3000kwh ein, so waren es 19,99Cent.
Die negativen Meinungen zu Flexstrom - auch hier im Forum, habe ich zur Kenntnis genommen. Ich kenne übrigens einige Leute die bei Flexstrom sind und die immer die Jahrespakete im voraus kaufen. Da schließen einige im Dezember Radiatoren an, wenn sie noch zu viele kwh übrig haben. Sowas finde ich ökologisch auch bedenklich... Probleme hatte aber noch niemand vom denen mit Flexstrom.

Mir ist das mit den Jahrespaketen, die im voraus zu zahlen sind, aber auch zu "heiß". Hatte damals ein Schneeballsystem dahinter vermutet. Die Firma gibt es immer noch und meine Bekannten sind nun seit einigen Jahren zufrieden mit denen. Das ärgert mich schon ein wenig, wenn ich denke wie wenig die in den letzten Jahren für ihren Strom bezahlt haben...

Bisher war ich schon bei vier verschiedenen Anbietern und habe nur Tarife gewählt, die höchstens 3Monate Vertragslaufszeit haben. Nun überlege ich aber doch einen 12 Monatsvertrag zu machen, da es eben die Prämien gibt, die den Jahresgesamtpreis doch erheblich drücken und das die Strompreise in Zukunft sinken werden, recht unwahrscheinlich ist. . Wenn man in so einem Vertrag ist und die während der Laufzeit die Preise erhöhen, so hat man doch immer ein Sonderkündigungsrecht? Wenn man aber vor Ablauf der 12 Monate wegen einer Erhöhung kündigt, so ist sicher auch die Prämie weg, die man nach den 12Monaten bekäme? Insofern habe ich da auch ein wenig Bauchschmerzen...
Kermit
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