Strom sparen in der Weihnachtszeit

Strom sparen in der Weihnachtszeit

Weihnachtliches Fenster in Graubünden, SchweizGanz traditionell ist der Dezember der Monat mit den höchsten Energiekosten im Jahr. Neben der vermehrten Zeit am Herd oder vor dem Fernseher kommt im dunklen Monat vor allem die Weihnachtsbeleuchtung vielen Nutzern teuer zu stehen. Dabei gibt es Möglichkeiten, um die Weihnachtsbeleuchtung weniger kostspielig zu gestalten.

Auf die Weihnachtsbeleuchtung müssen Sie natürlich nicht verzichten, denn die Adventszeit soll ja auch schön gestaltet werden. Wenn Sie einige Maßnahmen ergreifen, dann können Sie ab sofort eine schöne, dafür aber kostengünstigere Weihnachtsbeleuchtung nutzen. Zunächst einmal sollten Sie Ihre alten Lichterketten aus dem Keller gegen neue und weniger energieintensive Modelle austauschen. Die Deutsche Energie Agentur (DENA) hat ermittelt, dass eine einzige Lichterkette in sechs Wochen Stromkosten von 33 Euro verursacht – genauso viel wie ein effizienter Kühlschrank in einem ganzen Jahr verbraucht, um den Vergleich noch bildlicher zu gestalten. Benutzen Sie mehrere alte Lichterketten, können daher in den rund 6 Wochen zwischen dem ersten Advent bis zum Dreikönigstag am 6. Januar hohe Kosten entstehen. Diese müssen aber nicht unbedingt in Kauf genommen werden.

Trotz festlicher Beleuchtung nicht viel bezahlen

Damit Sie in der Weihnachtszeit nicht auf eine schöne Dekoration verzichten müssen, sollten Sie sich also um die Anschaffung neuer Lichterketten bemühen, mit denen Sie sehr viel Strom einsparen können.

  1. LED-Lichterketten verbrauchen bis zu 85 Prozent weniger Strom als herkömmliche Lichterketten und verursachen daher Kosten in Höhe von rund 5 Euro für den Zeitraum von 6 Wochen.
  2. Zeitschaltuhren ermöglichen Ihnen eine gezielte Steuerung der Zeiten, zu denen die Lichterketten wirklich eingeschaltet sind. Diese müssen nicht den ganzen Tag und die ganze Nacht brennen.
  3. Im Haus können Kerzen unter Aufsicht eine schöne Stimmung verbreiten und machen Lichterketten weitestgehend überflüssig.
  4. Batteriebetriebene Lichterketten sind ineffizient und verbrauchen viel Energie – diese sind somit nicht zu empfehlen, genauso wenig wie Halogenlampen, die ebenfalls große Mengen an Energie benötigen.

LED-Lichterketten sind zwar noch teurer als herkömmliche Lichterketten, doch in den letzten Jahren sind diese im Vergleich zu früher deutlich günstiger geworden. Da LED-Lichterketten aber einen so geringen Energieverbrauch haben, lohnen sich diese schon im ersten Jahr der Anschaffung. Wenn Sie einige Dinge in Ihrer Weihnachtsbeleuchtung verändern und in neue Lichterketten investieren, dann wird die Adventszeit zukünftig von den Energiekosten her deutlich günstiger ausfallen als bisher.

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Autorin: Verena Meier